15.02.2026
Generative KI ist kein Zukunftsthema mehr. Bei EASYdoesit ist sie Teil realer Produktionen unter realen Bedingungen. Zwei aktuelle Projekte zeigen, wie wir KI sinnvoll in kommerzielles Storytelling integrieren, nicht als Gimmick, sondern als kreatives Werkzeug.
Kunde: Mastercard Agentur: MRM Fotograf: Luca Homolka KI-Künstler: Caspar Jade Jahr: 2025
Für die Mastercard UEFA Champions League Kampagne produzierten wir ein hybrides Real-KI-Shooting, das Live-Fotografie mit vorab generierten KI-Umgebungen kombinierte.
Alle KI-Hintergründe wurden von unserem KI-Künstler Caspar Jade in der Preproduction entwickelt und finalisiert. Die Darsteller wurden anschließend live am Set von Luca Homolka fotografiert, wobei kontrollierte Setups maximale Flexibilität beim Compositing ermöglichten. In der Postproduktion wurden beide Welten zusammengeführt und durch detailliertes Retouching verfeinert.
Die Kampagne fängt ein, wofür Fußball wirklich steht: mehr als ein Spiel. Es ist Emotion, Identität und gemeinsame Erfahrung. Das erste Mal im Stadion. Die Spannung am Spieltag. Das Ritual, Freunde für eine Watch-Party zu versammeln. Es sind die Fans, die Fußball zu Leidenschaft, Fairness und Gemeinschaft machen.
Der hybride Workflow erlaubte es uns, visuell mutige Umgebungen zu schaffen und gleichzeitig die Authentizität realer menschlicher Präsenz zu bewahren.

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Kunde: bet-at-home Regie: Simon Meyer KI-Künstler: Simon Meyer, Allar Haltsonen Jahr: 2025
Mit bet-at-home haben wir eine zentrale Frage untersucht: Wie weit kann man gehen, wenn man klassische Filmproduktion mit generativer KI kombiniert?
Das Setup war bewusst minimalistisch: Ein echter Schauspieler, Bluescreen-Studio, ein reduziertes physisches Set. Compositing und Voiceover, alles kombiniert mit KI-generierten Umgebungen und visuellen Erweiterungen.
Das Projekt wurde zu einem Experiment unter realen Produktionsbedingungen. Was passiert, wenn kreative Kontrolle auf KI-gesteuerte Unvorhersehbarkeit trifft? Wo beginnt die Realität zu verschwimmen? Und ab wann wird das generierte Bild zu einer eigenen visuellen Sprache?
Unsere Schlussfolgerung: KI ersetzt das Filmemachen nicht. Sie ist ein Werkzeug, das, richtig geführt von starker kreativer Leitung, völlig neue Formen visueller Ausdruckskraft erschließen kann.

16.02.2026

21.03.2025

21.03.2025